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ZIEL: Das Konzept "Bereitschaft zur evidenzbasierten Praxis" bei Pflegekräften zu analysieren und zu definieren. HINTERGRUND: Die Bereitschaft zur evidenzbasierten Praxis ist ein Begriff, der in der Gesundheitsliteratur häufig verwendet wird, jedoch ohne ein klares Verständnis dafür, was Bereitschaft bedeutet. Eine Konzeptanalyse ist notwendig, um die Bedeutung der Bereitschaft zur evidenzbasierten Praxis zu definieren. METHODEN: Eine Konzeptanalyse wurde mit der Methode von Walker und Avant durchgeführt, um die definierenden Merkmale der Bereitschaft zur evidenzbasierten Praxis sowie deren Vorläufer und Konsequenzen zu klären. Eine Boolesche Suche in PubMed und dem Cumulative Index for Nursing and Allied Health Literature wurde durchgeführt und auf Artikel beschränkt, die nach dem Jahr 2000 veröffentlicht wurden. Elf Artikel erfüllten die Einschlusskriterien für diese Analyse. ERGEBNISSE: Die Bereitschaft zur evidenzbasierten Praxis umfasst persönliche und organisatorische Bereitschaft. Zu den Vorläufern gehören die Fähigkeit, den Bedarf an evidenzbasierter Praxis zu erkennen, die Fähigkeit, evidenzbasierte Praxis zuzugreifen und zu interpretieren, und ein unterstützendes Umfeld. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Konzeptanalyse zeigt die Komplexität des Konzepts und seine Auswirkungen auf die Pflegepraxis. Die vier Säulen der Bereitschaft zur evidenzbasierten Praxis: Pflege, Ausbildung, Ausstattung und Unterstützung durch die Führung sind notwendig, um die Bereitschaft zur evidenzbasierten Praxis zu erreichen. IMPLIKATIONEN FÜR DAS PFLEGEMANAGEMENT: Pflegeleiter sind in der Lage, alle Elemente der Bereitschaft zur evidenzbasierten Praxis zu adressieren. Die Schaffung eines Umfelds, das evidenzbasierte Praxis fördert, kann die Patientenergebnisse verbessern, die Gesundheitskosten senken, die Arbeitszufriedenheit der Pflegekräfte erhöhen und die Fluktuation in der Pflege verringern.
Schaefer et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.