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Die medizinische Nutzung von Strahlung hat in den letzten zehn Jahren sehr schnell zugenommen, und seit 2007 stellen medizinische Anwendungen die größte Quelle der Exposition für die US-Bevölkerung dar. Die meisten Ärzte haben Schwierigkeiten, das Ausmaß der Exposition oder das potenzielle Risiko einzuschätzen. Die effektive Dosis bietet einen ungefähren Indikator für potenzielle Nachteile durch ionisierende Strahlung und sollte als ein Parameter bei der Bewertung der Angemessenheit von Untersuchungen, die ionisierende Strahlung beinhalten, verwendet werden. Ziel dieser Übersicht ist es, eine Zusammenstellung effektiver Dosen für radiologische und nuklearmedizinische Verfahren bereitzustellen. Standard-radiografische Untersuchungen haben durchschnittliche effektive Dosen, die um den Faktor 1000 variieren (0,01-10 mSv). Computertomografische Untersuchungen tendieren dazu, in einem engeren Bereich zu liegen, haben jedoch relativ hohe durchschnittliche effektive Dosen (ca. 2-20 mSv), und die durchschnittlichen effektiven Dosen für interventionelle Verfahren liegen normalerweise zwischen 5-70 mSv. Die durchschnittliche effektive Dosis für die meisten nuklearmedizinischen Verfahren variiert zwischen 0,3 und 20 mSv. Diese Dosen können mit der durchschnittlichen jährlichen effektiven Dosis aus der Hintergrundstrahlung von etwa 3 mSv verglichen werden.
Mettler et al. (2008) haben diese Frage untersucht.
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