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Zusammenfassung Dieser Artikel präsentiert eine länderübergreifende vergleichende Studie, die untersucht, wie amerikanische und chinesische Plattformunternehmen die Gamifizierung der On-Demand-Lebensmittellieferung angehen. Die Studie, die auf ethnografischer Feldforschung in New York City und Peking basiert, zeigt, wie Kuriere in diesen Städten die gamifizierten, app-basierten Systeme aushandeln, die darauf abzielen, sie dazu zu bringen, sich einzuloggen und weiterzuarbeiten. Wir argumentieren, dass solche Systeme nicht nur eine ausgeprägte Form des ‚algorithmischen Managements‘ sind – wie bereits zuvor argumentiert wurde – sondern auch die zentrale Bedeutung der Datenverwertung innerhalb der organisatorischen Strategien von Lebensmittellieferunternehmen demonstrieren, die unter den Bedingungen des finanziellen Plattformkapitalismus operieren. In der Tat schafft die stark finanzierte Natur der On-Demand-Lebensmittellieferindustrie Bedingungen, unter denen Unternehmen mit datengestützten Gamifizierungstechniken experimentieren, um ihre flexible Arbeitskraft auf agile und kosteneffiziente Weise zu manipulieren – um dadurch eine höhere Produktivität zu erzielen und die Erwartungen der Investoren und Aktionäre zu erfüllen. Unsere vergleichende Analyse hinterfragt die Annahmen eines universellen Modus der Gamifizierung und hebt die Unterschiede zwischen solchen situativen Techniken und deren Auswirkungen auf die Arbeiter hervor, indem sie zwei unterschiedliche Designansätze identifiziert, die wir als ‚Deal or No Deal‘ in New York und ‚Grab-and-Stack‘ in Peking bezeichnen.
Doorn et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.