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Wir haben kürzlich gezeigt, dass die motorische Ausführung, Beobachtung und Vorstellung von Bewegungen, die bestimmte Emotionen ausdrücken, entsprechende affektive Zustände verstärken und daher zur Emotionsregulation genutzt werden können. Aber welche spezifische Bewegung(en) sollte man verwenden, um jede Emotion zu verstärken? Diese Studie hatte zum Ziel, mithilfe der Laban-Bewegungsanalyse (LMA) die Laban-motorischen Elemente (Bewegungsmerkmale) zu identifizieren, die Bewegungen charakterisieren, deren Ausführung jede der grundlegenden Emotionen: Wut, Angst, Glück und Traurigkeit verstärkt. LMA bietet ein Symbolsystem zur Beschreibung ihrer motorischen Elemente, das eine schriftliche Anleitung (Motiv) für die Ausführung einer Bewegung oder Bewegungssequenz über die Zeit gibt. Sechs erfahrene LMA-Experten analysierten einen validierten Satz von Videoausschnitten, die ganzkörperliche dynamische Ausdrücke von Wut, Angst, Glück und Traurigkeit zeigten, und identifizierten die motorischen Elemente, die in allen Clips, die dieselbe Emotion ausdrückten, gemeinsam waren. Für jede Emotion erstellten wir Motive aus verschiedenen Kombinationen der motorischen Elemente, die in allen Clips der gleichen Emotion vorhanden waren. Achtzig Probanden aus der ganzen Welt lasen und bewegten diese Motive, um die hervgerufene Emotion zu identifizieren, wenn sie jedes Motiv bewegten, und um die Intensität der hervorgerufenen Emotion zu bewerten. Alle Probanden zusammen bewegten und bewerteten 1241 Motive, die aus 29 verschiedenen motorischen Elementen erzeugt wurden. Mithilfe der logistischen Regression fanden wir eine Reihe von motorischen Elementen, die mit jeder Emotion assoziiert waren, die, wenn sie bewegt wurden, das Gefühl dieser Emotion vorhersagten. Jede Emotion wurde durch eine einzigartige Gruppe von motorischen Elementen vorhergesagt, und jedes motorische Element sagte nur eine Emotion voraus. Das Wissen darüber, welche spezifischen motorischen Elemente spezifische Emotionen verstärken, kann die emotionale Selbstregulation ermöglichen, indem man einige gewünschte motorische Qualitäten zu den persönlichen alltäglichen Bewegungen hinzufügt (anstatt spezifische Bewegungen anderer nachzuahmen) und motorische Verhaltensweisen reduziert, die Elemente beinhalten, die negative Emotionen verstärken.
Shafir et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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