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Zusammenfassung Ziel: Die ursächlichen Viren der postviralen olfaktorischen Dysfunktion (PVOD) wurden bisher nicht identifiziert. Ziel dieser Studie war es, ursächliche Viren bei Patienten mit PVOD zu untersuchen. Studien-Design und Methoden: Nasenausfluss wurde bei 24 Patienten mit PVOD gesammelt. Wir untersuchten das Vorhandensein von 10 Viren im Nasenausfluss und analysierten den zeitlichen Verlauf im Hinblick auf Veränderungen der olfaktorischen Dysfunktion und Nasenobstruktion bei Patienten mit PVOD mittels Fragebögen, akustischer Rhinometrie und olfaktorischen Tests. Ergebnisse: Rhinoviren wurden bei 10 Patienten durch Elektrophorese nachgewiesen. Rhinoviren wurden auch bei vier Patienten durch Nukleotidsequenzen bestätigt. Die Virustypen wurden als humanes Rhinovirus (HRV)-40, HRV-75, HRV-78 und HRV-80 identifiziert. Einer der vier Patienten klagte über Anosmie, während ein anderer über Dysosmie klagte. Die olfaktorischen Tests zeigten bei den vier Patienten keine signifikante Verbesserung nach 4, 8, 11 und 24 Wochen nach dem ersten Besuch, obwohl die Ergebnisse der akustischen Rhinometrie signifikant verbessert waren. Zwei der vier Patienten klagten selbst 6 Monate nach dem ersten Besuch über olfaktorische Dysfunktion. Coronavirus und Parainfluenzavirus wurden jeweils bei einem Patienten nachgewiesen, und Epstein-Barr-Viren wurden bei drei Patienten gefunden. Schlussfolgerungen: Diese Studie hat erstmals Rhinovirus, Coronavirus, Parainfluenzavirus und Epstein-Barr-Virus im Nasenausfluss von Patienten mit PVOD nachgewiesen. Darüber hinaus deutet die vorliegende Studie darauf hin, dass Rhinoviren olfaktorische Dysfunktion durch andere Mechanismen als Nasenobstruktion verursachen können und dass Rhinoviren verschiedene Schweregrade und unterschiedliche Zeitverläufe der olfaktorischen Dysfunktion induzieren können.
Suzuki et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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