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ZIEL: Eine wachsende Anzahl von Studien hat die Wirksamkeit präventiver Interventionen zur Reduzierung der Inzidenz depressiver Störungen untersucht. Bis jetzt hat keine Meta-Analyse die Ergebnisse dieser Studien integriert. METHODEN: Die Autoren führten eine Meta-Analyse durch. Nach einer umfassenden Literatursuche wurden 19 Studien identifiziert, die die Einschlusskriterien erfüllten. Die Studien mussten randomisierte kontrollierte Studien sein, in denen die Inzidenz depressiver Störungen (basierend auf diagnostischen Kriterien) in einer Versuchsgruppe mit der einer Kontrollgruppe verglichen werden konnte. ERGEBNISSE: Das durchschnittliche Inzidenzrate-Verhältnis betrug 0,78, was auf eine Reduktion der Inzidenz depressiver Störungen um 22 % in experimental gegenüber Kontrollgruppen hinweist. Die Heterogenität war niedrig bis moderat (I(2)=33 %). Die Anzahl der benötigten Behandlungen, um einen Fall einer depressiven Störung zu verhindern, betrug 22. Moderatoranalysen zeigten keine systematischen Unterschiede zwischen Zielpopulationen oder Arten der Prävention (universal, selektiv oder angezeigt). Die Daten beinhalteten Hinweise darauf, dass Prävention basierend auf interpersoneller Psychotherapie möglicherweise effektiver sein könnte als Prävention basierend auf kognitiver Verhaltenstherapie. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Prävention neuer Fälle depressiver Störungen scheint tatsächlich möglich zu sein. Prävention könnte in den kommenden Jahren neben der Behandlung zu einem wichtigen Weg werden, um die enorme Belastung der öffentlichen Gesundheit durch Depressionen zu reduzieren.
Cuijpers et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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