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Leukozyten bilden die Hauptbestandteile der Immunität und Entzündung und existieren als mehrere Subtypen, die durch unterschiedliche phänotypische und funktionale Profile definiert sind. Bisher wurde dies insbesondere für Lymphozyten und Monozyten dokumentiert. Im Gegensatz dazu werden Neutrophile traditionell als kurzlebige, terminal differenzierte Zellen betrachtet, die nicht re-zirkulieren, wodurch die potenzielle Existenz verschiedener Neutrophil-Subtypen mit funktioneller und phänotypischer Heterogenität nicht weitreichend in Betracht gezogen oder erforscht wurde. Eine wachsende Menge an Beweisen stellt nun dieses Szenario infrage, und es gibt bedeutende Hinweise auf die Existenz verschiedener Neutrophil-Subtypen sowohl unter physiologischen als auch pathologischen Bedingungen. Diese Überprüfung wird die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfassen, die ein erneutes Interesse an phänotypischen Veränderungen von Neutrophilen entfacht haben, sowohl in Bezug auf funktionale Implikationen als auch auf Folgen innerhalb von Krankheitsmodellen. Besonderer Wert wird auf die potenziellen pro- und anti-inflammatorischen Rollen von Neutrophil-Subtypen gelegt, wie in den jüngsten Arbeiten zu Modellen von Ischämie-Reperfusionsverletzungen, Trauma, Krebs und Sepsis gezeigt wurde.
Beyrau et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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