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Obwohl der Klimawandel eine der wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts darstellt, bleibt das öffentliche Engagement in den Vereinigten Staaten derzeit niedrig. Zunehmende Beweise aus den Verhaltenswissenschaften haben ergeben, dass die meisten Menschen den Klimawandel als ein nicht dringliches und psychologisch distantes Risiko - räumlich, zeitlich und sozial - betrachten, was zu einer verschobenen öffentlichen Entscheidungsfindung über Minderung und Anpassungsmaßnahmen geführt hat. In diesem Artikel präsentieren wir fünf einfache, aber wichtige "Beste Praxis"-Einblicke aus der psychologischen Wissenschaft, die Regierungen helfen können, die öffentliche Politikgestaltung zum Klimawandel zu verbessern. Insbesondere sollten Entscheidungsträger anstelle eines zukünftigen, distanten, globalen, unpersönlichen und analytischen Risikos, das oft als offensichtlicher Verlust für die Gesellschaft dargestellt wird, (a) den Klimawandel als gegenwärtiges, lokales und persönliches Risiko betonen; (b) ein stärker emotionales und erfahrungsbasiertes Engagement fördern; (c) relevante soziale Gruppennormen nutzen; (d) politische Lösungen in Bezug auf die Vorteile unmittelbaren Handelns formulieren; und (e) auf intrinsisch geschätzte langfristige Umweltziele und -ergebnisse appellieren. Anhand praktischer Beispiele veranschaulichen wir, wie diese wichtigen psychologischen Prinzipien angewendet werden können, um das gesellschaftliche Engagement und die Politikgestaltung zum Klimawandel zu unterstützen.
Linden et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.