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Epilepsie ist ein bedeutendes gesundheitliches Problem in einkommensschwachen und mittleren Ländern (ELMiL) und Komorbiditäten verschärfen die mit der Krankheit verbundene Belastung. Die Epidemiologie dieser Komorbiditäten wurde nicht gut beschrieben, obwohl es entscheidend ist, die wichtigsten Komorbiditäten von Epilepsie und deren relative Bedeutung zu identifizieren, um die Versorgungsqualität zu verbessern. Komorbiditäten wurden definiert als Störungen, die mit Epilepsie koexistieren oder ihr vorausgehen, oder die durch Epilepsie oder deren Behandlung verstärkt oder direkt auf Epilepsie zurückgeführt werden. Eine Metaanalyse des Anteils der wichtigsten Komorbiditäten nach Subkontinent sowie insgesamt wurde ebenfalls durchgeführt. Von den 2.300 identifizierten Arbeiten wurden 109 aus 39 Ländern in diese systematische Überprüfung einbezogen. Vier Gruppen von Komorbiditäten wurden identifiziert: parasitäre und infektiöse Erkrankungen (44% der komorbiden Bedingungen), somatische Komorbiditäten (37%), psychosoziale (11%) sowie psychiatrische Komorbiditäten (8%). Die Heterogenität war für die meisten Variablen statistisch signifikant, daher wurden Modelle mit zufälligen Effekten verwendet. Die am häufigsten untersuchten Komorbiditäten waren: Neurozystizerkose (komorbider Anteil: 23%, 95% CI: 18-29), Kopfverletzungen (komorbider Anteil: 9%, 95% CI: 5-15), Mangelernährung (komorbider Anteil: 16%, 95% CI: 28-40), Schlaganfall (komorbider Anteil: 1,3%, 95% CI: 0,2-7,0) und Diskriminierung im Bildungsbereich (komorbider Anteil: 34%, 95% CI: 28-40). Viele Komorbiditäten von Epilepsie wurden in ELMiL identifiziert, die meisten davon sind infektiös.
Aline et al. (Di,) untersuchten diese Frage.