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Zusammenfassung Koalitionsregierungen sind auf europäischer subnationaler Ebene vorherrschend. Obwohl einige Studien die Bildung von subnationalen Regierungskoalitionen erklären, wissen wir wenig über die Determinanten der Wahrscheinlichkeit einzelner Parteien, solchen Koalitionen beizutreten. Dieser Artikel zielt darauf ab, diese Lücke auf empirische und theoretische Weise zu schließen. Er zeigt, dass eine wichtige institutionelle Beschränkung für die Strategien politischer Akteure bei der Bildung subnationaler Koalitionen von Bedeutung ist: die Parteizugehörigkeit des direkt gewählten Regierungschefs. Die Zugehörigkeit zur Partei des Regierungschefs oder die ideologische Nähe zu dieser Partei erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Partei, einer Koalition beizutreten, erheblich. Die empirischen Beweise stammen aus multinomialen Wahlmodellen, die auf einem neuartigen Datensatz zur Wahrscheinlichkeit subnationaler Parteien basieren, denen zwischen 1999 und 2016 92 Koalitionsregierungen auf lokaler Ebene in Deutschland beigetreten sind. Die Ergebnisse haben erhebliche Implikationen für subnationale institutionelle Rahmenbedingungen, die 'gemischten' politischen Systemen ähneln (d.h. weder rein präsidial noch rein parlamentarisch).
Martin Groß (Mon,) hat diese Frage untersucht.
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