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ZUSAMMENFASSUNG Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem neuen Phänomen des Überlebens ins Alter einer wachsenden Anzahl von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Dies wirft sowohl theoretische als auch praktische politische Fragen auf. In Großbritannien haben die Gesundheits- und Sozialdienste für ältere Menschen und für Menschen mit Lernschwierigkeiten unterschiedliche Wege eingeschlagen. Der eine basiert auf einer begrenzten, altersdiskriminierenden Sicht auf 'normales' Altern; der andere fokussiert sich auf ein potenziell befreiendes Konzept der Normalisierung. Diese Unterscheidung wird durch das Aufkommen älterer Menschen mit Lernschwierigkeiten herausgefordert, was Fragen aufwirft wie: Was bedeutet Normalisierung im Alter? Wir konzentrieren uns auf diese zentrale Frage, verdeutlichen die unterschiedlichen Prinzipien hinter der Bereitstellung von Dienstleistungen für diese beiden Gruppen und argumentieren, dass das Konzept der Normalisierung fehlerhaft ist, wenn es auf ältere Menschen angewendet wird. Die Alternative der sozialen Integration wird als Grundlage für die Organisation von Gesundheits- und Sozialdiensten für sowohl ältere Menschen als auch Menschen mit Lernschwierigkeiten vorgeschlagen.
Walker et al. (Sonntag,) untersuchten diese Frage.