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ZIELSETZUNGEN: Zu untersuchen, wie Verletzungsprävention im Leistungssport praktiziert wird und die Perspektiven von Athleten, Trainern und Physiotherapeuten zu den kritischsten Faktoren zu beschreiben, die helfen, Verletzungen im Kontext des Leistungssports zu vermeiden. METHODEN: Qualitative Studie. Semistrukturierte Interviews mit 19 Athleten, Trainern und Physiotherapeuten auf internationalem Niveau aus verschiedenen Olympischen Sportarten. Die Interviews wurden wörtlich transkribiert und anhand einer vergleichenden Datenanalyse basierend auf der Grounded Theory analysiert. ERGEBNISSE: Die Teilnehmer betrachteten Verletzungsrisiko als einen inhärenten Teil des Leistungssports, da Athleten versuchen, die Leistung zu steigern, indem sie ihre Grenzen überschreiten. Die Teilnehmer beschrieben Verletzungsprävention als einen Lernprozess, der sich im Laufe der Zeit veränderte, basierend auf ihren Sporterfahrungen und den Verletzungen, die sie im Laufe ihrer Karriere erlitten hatten. Kommunikation zwischen Athleten, Trainern und Physiotherapeuten wurde als ein Schlüsselbestandteil des Verletzungspräventionsprozesses beschrieben. Die Studienteilnehmer hoben die Bedeutung von Teamarbeit und geteilter Verantwortung hervor. Leistung wurde als das Kernstück der täglichen Praxis des Athleten dargestellt, was darauf hindeutet, dass Verletzungsprävention ein Mittel zu diesem Zweck sein kann, aber kein Ziel an sich für diese Gemeinschaft darstellt. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Teilnehmer betrachten Verletzungsprävention als Teil des Leistungssports und erkennen somit die Notwendigkeit der Verletzungsprävention an. Strategien zur Verletzungsprävention im Leistungssport wurden als Lernprozess beschrieben, der der dynamischen Natur des Trainings für maximale Leistung folgt. Leistung ist das Hauptziel der Teilnehmer.
Bolling et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.