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ZusammenfassungIn diesem Artikel hinterfrage ich die Mikro-Makro-Trennung in der Diskursanalyse, die Trennung zwischen persönlichen und institutionellen Diskursen. Ich wende eine größtenteils makroanalytische Perspektive (kritische Diskursanalyse CDA) an, um eine überwiegend mikroanalytische Perspektive (Analyse konversationaler Narrative) zu informieren und umgekehrt. In der Kombination dieser beiden analytischen Ansätze zur Datenanalyse erkunde ich die Verbindungen zwischen Machtungleichheiten auf Makroebene und interaktionalen Positionierungen auf Mikroebene und etabliere damit die kritische narrative Analyse (CNA). Ich untersuche den Fokus der CDA auf institutionelle Diskurse und problematisiere die Definition von Macht-Diskursen, indem ich genau auf das intertextuelle Recycling institutioneller Diskurse in alltäglichen Narrativen und die Übernahme alltäglicher Narrative in institutionellen Diskursen eingehe. Letztendlich schlage ich vor, dass CNA CDA und narrative Analyse in einer für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaft vereint, die sowohl theoretische als auch methodologische Dilemmas in der Diskursanalyse anspricht.Stichwörter: Diskursanalyse, narrative Analyse, kritisch, Diskurs, Wandel, meta-Bewusstsein, Macht, Theorie, Methodologie, narrative, kritische narrative Analyse, konversationale Narrative, institutionelle Diskurse, analytische Ansätze, Ideologien, Sprachkolonisierung, Sprachaneignung.
Mariana Souto‐Manning (Mon,) hat diese Frage untersucht.
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