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Es wurde viel Forschung zu Stählen, die durch Interphasenpräzipitation verstärkt werden, betrieben, aber die Rolle von Cr bleibt unklar. Isotherme Transformationen wurden bei verschiedenen Temperaturen durchgeführt, um den Effekt von Cr und Cr + Nb-Zusätzen auf die Interphasenpräzipitation, die aus den Austenit-zu-Ferrit-Transformationen in V–Mo-basierten Dual-Phase-Stählen resultiert, zu untersuchen. Optische Mikroskopie (OM) sowie Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) und Zugversuche wurden verwendet, um die mikrostrukturelle Evolution zu charakterisieren und mit den Zugfestigkeitseigenschaften und der während der Austenit-zu-Ferrit (γ→α) Transformation gebildeten Interphasenpräzipitation zu korrelieren. Es wurde festgestellt, dass die Zugabe von 0,5 Gew.% Cr zu V–Mo mikrolegiertem Stahl die Transformationsrate von Ferrit beschleunigt und einen höheren Volumenanteil von Ferrit produziert. Wichtig ist, dass die Zugabe von Cr den Durchmesser der Interphasenpräzipitate verringert und somit einen wichtigen Beitrag zur Streckgrenze leistet. Eine weitere Zugabe von 0,03 Gew.% Nb zu dem Cr–V–Mo reduziert den Beitrag, der durch die Interphasenpräzipitation geleistet wird, und erhöht den Beitrag der Kornverfeinerung. Eine neue Methode zur Berechnung des Volumenanteils der Interphasenpräzipitation mit TEM-Bildern von Extraktionsrepliken wird vorgestellt und in ein Wurzelmittelwertmodell aufgenommen, das die durch IP erzeugte Ausscheidungshärtung in mikrolegierten DP-Stählen berücksichtigt, um deren Streckgrenze effektiv vorherzusagen.
Rodriguez‐Galeano et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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