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HINTERGRUND: Die Wahl des restaurativen Harzmaterials für die pädiatrische Zahnheilkunde ist von großer Bedeutung aufgrund der zytotoxischen Wirkungen, die durch Restmonomere verursacht werden. In dieser Studie wurde untersucht, wie viel Restmonomer über die Zeit aus verschiedenen harzbasierten Restaurationsmaterialien freigesetzt wird, die in der pädiatrischen Zahnheilkunde weit verbreitet sind, unter Verwendung der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie mit Photodiode-Array-Detektor (HPLC-PDA). METHODEN: Es wurden zwei Komposite mit unterschiedlichen Hybrid-Eigenschaften (Arabesk-GrandioSO) und RMGIC (Ionolux)-Proben mit Durchmessern von 2 × 5 mm vorbereitet. Die Proben wurden mit einem LED-Lichthartungsgerät (CELALUX 2, VOCO, Cuxhaven, Deutschland) polymerisiert und anschließend wurden Finish-Polierverfahren angewendet. Insgesamt wurden 156 Proben entnommen, 13 Proben in jeder der 12 Gruppen. Die Menge des freigesetzten Restmonomers (BIS-GMA; HEMA, TEGDMA, UDMA) (µg/mL) wurde zu verschiedenen Zeiten (1. Stunde, 1., 7., 14. und 21. Tag) mit HPLC-PDA bestimmt. ERGEBNISSE: Die Freisetzung von Restmonomeren setzte sich am 21. Tag fort, und BIS-GMA war das am häufigsten freigesetzte Monomer in allen Gruppen. Die HEMA-Freisetzung zeigte an Tag 7 einen maximalen Anstieg in allen Materialien. Die höchste Menge an Restmonomer wurde im goldfarbenen Kompomeren nachgewiesen. Die Freisetzung von HEMA und BIS-GMA aus RMGIC war in allen Zeiträumen geringer als bei anderen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Farbe und Zusammensetzung der harzbasierten restaurativen Materialien beeinflussen die Menge an Restmonomer. Pädiatrische Zahnärzte sollten goldfarbene Kompomere weniger bevorzugen als andere als Restaurationsmaterial, insbesondere in tiefen Kavitäten. Weitere Studien zu diesem Thema sind erforderlich.
Duruk et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.