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Die FLASH-Radiotherapie hat sich als Behandlungstechnik mit großem Potenzial herausgestellt, um den differentiellen Effekt zwischen der Toxizität normaler Gewebe und der Tumorreaktion im Vergleich zur konventionellen Radiotherapie zu erhöhen. Um die Durchführbarkeit der FLASH-Radiotherapie in einem relevanten klinischen Umfeld zu bewerten, haben wir eine Machbarkeits- und Sicherheitsstudie zur FLASH-Radiotherapie bei kaninischen Krebspatienten mit spontanen oberflächlichen soliden Tumoren oder mikroskopischer Restkrankheit begonnen, unter Verwendung des Elektronenstrahls unseres modifizierten klinischen Linearbeschleunigers. Der Aufbau für die FLASH-Radiotherapie wurde unter Verwendung eines kurzen Elektronenapplikators mit einem nominalen Abstand von 70 cm zwischen Quelle und Oberfläche sowie maßgefertigten Cerrobend-Blöcken zur Kollimation eingerichtet. Der Strahl wurde charakterisiert, indem Dosisprofile und Tiefendosis-Kurven für verschiedene Feldgrößen gemessen wurden. Zehn kaninische Krebspatienten wurden in dieser Anfangsstudie einbezogen; sieben Patienten mit neun soliden oberflächlichen Tumoren und drei Patienten mit mikroskopischer Erkrankung. Die verabreichte Dosis variierte von 15 bis 35 Gy. Um die korrekte Abgabe der vorgeschriebenen Dosis sicherzustellen, wurden Film-Messungen vor und während der Behandlung durchgeführt, und eine Farmer-Ionenkammer wurde zur Überwachung verwendet. Die Behandlungen erwiesen sich als machbar, wobei bei 11 von 13 bestrahlten Tumoren eine partielle Reaktion, komplette Reaktion oder stabile Erkrankung verzeichnet wurden. Bei Follow-up-Untersuchungen von 3-6 Monaten wurden milde unerwünschte Ereignisse beobachtet, die sich aus lokaler Alopezie, Leukotrichie, trockener Desquamation, mildem Erythem oder Schwellung zusammensetzten. Ein Patient, der eine Dosis von 35 Gy auf das Nasenplana erhielt, hatte ein unerwünschtes Hautereignis der Grad 3. Dosimetrische Verfahren, Sicherheit und ein effizienter klinischer Workflow für die FLASH-Radiotherapie wurden etabliert. Die Erfahrungen aus dieser Anfangsstudie dienen als Grundlage für eine veterinärmedizinische Phase-I/II-Studie mit spezifischeren Patienten-Einschlusskriterien und anschließend für humanmedizinische Studien.
Konradsson et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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