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Dieser Artikel schlägt vor, dass Kinder ein neues Klima-Prekariat darstellen. Diese Konzeptualisierung trägt zu einem umfassenderen theoretischen Verständnis der Verwundbarkeit von Kindern im Zusammenhang mit der Klimakrise bei. Frühere Literatur behandelt den Klimawandel oft abstrakt, sodass die heutigen Kinder unsichtbar bleiben. Klima-Prekarität besteht aus drei Hauptfaktoren der Verwundbarkeit: Temporalisierungsprobleme, Unsicherheit und ein Identitätsvakuum. Im Hinblick auf Temporalisierung und Sicherheit leiden Kinder unter dem potenziellen Verlust einer nachhaltigen Zukunft, was den Bedarf an dringendem Handeln und ständiger Bewusstheit - in der Gegenwart - anregt. Die Untätigkeit der Weltführer schafft Unsicherheit darüber, wer für Maßnahmen verantwortlich gemacht werden sollte, um den Kindern die Zukunft zu garantieren, von der der Klimawandel sie bedroht. Das Konzept der Klima-Prekarität könnte genutzt werden, um das kollektive Handeln der Kinder im Verhältnis zur Klimakrise zu erklären. Die Sorgen der Kinder im Zusammenhang mit der Klimakrise deuten darauf hin, dass Handlungskompetenz und Empowerment durch ihren Widerstand gegen diese Verwundbarkeiten gefördert werden.
Holmberg et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.