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ZIEL: Schmerzen im Zusammenhang mit der Koloskopie stellen eine große Belastung für die Patienten dar. Wir untersuchten modifizierbare Faktoren, die mit vom Patienten berichteten Schmerzen während und nach der Koloskopie verbunden sind. DESIGN: Diese Querschnittsanalyse umfasste Datenbankaufzeichnungen von 23 Zentren, die an einem bevölkerungsbasierten Screening-Programm für Koloskopien in Polen teilnahmen. Koloskopien wurden unter drei Sedierungsmodalitäten durchgeführt: keine, Benzodiazepin-Opioid-Sedierung oder Propofol-Sedierung. Wir verwendeten Gastronet (ein validiertes Instrument), um die Schmerzen der Patienten während und nach der Koloskopie zu bewerten; die Schmerzen wurden auf einer vierstufigen Skala (keine, geringe, mäßige oder starke Schmerzen) bewertet, wobei mäßig bis stark als schmerzhaft definiert wurde. Wir verwendeten multivariate logistische Regressionsmodelle, um ORs für schmerzhafte Koloskopien zu schätzen und berechneten risiko-adjustierte Verhältnisse schmerzhafter Koloskopien pro Endoskopiker und verglichen dies mit der durchschnittlichen Rate. ERGEBNISSE: Von 35.216 Screening-Koloskopien in 2014 und 2015, die in unsere Studie einbezogen wurden, erhielten 22.725 (64,5 %) Patienten gültige Gastronet-Fragebögen zurück. Der Anteil der Untersuchungen, die als schmerzhaft während (nach) des Verfahrens beschrieben wurden, betrug 22,5 % (14,2 %) für unsedierte, 19,9 % (13,5 %) für Benzodiazepin-Opioid-Sedierung und 2,5 % (7,5 %) für Propofol-Sedierung. Propofol-Sedierung, ein höheres Fallvolumen der Endoskopiker, die neueste Endoskop-Generation und eine angemessene Darbreinigung waren signifikant mit geringeren Chancen auf schmerzhafte Koloskopien verbunden. Die Schmerzwerte nach der Koloskopie zeigten ähnliche Zusammenhänge. Die angepassten Schmerzraten während und nach der Koloskopie variierten jeweils um 11- und über 23-fach zwischen den Endoskopikern. SCHLUSSFOLGERUNG: Wir identifizierten mehrere unabhängige, modifizierbare Faktoren, die mit Schmerzen während und nach der Koloskopie verbunden sind, wobei der individuelle Endoskopiker der wichtigste war. Eine gezielte Schulung sollte in Betracht gezogen werden, um die Variabilität zwischen den Endoskopikern zu verringern.
Bugajski et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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