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ZIEL: EphA2 (epithelial cell kinase) ist ein transmembraner Rezeptor-Tyrosinkinase, der mit der Onkogenese in Verbindung gebracht wurde. Es gibt keine veröffentlichten Daten zur Rolle von EphA2 im Ovarialkarzinom, das das Ziel der vorliegenden Studie ist. EXPERIMENTELLES DESIGN: Nicht-transformierte Zelllinien (HIO-180) und Ovarialkarzinom-Zelllinien (EG, 222, SKOV3 und A2780-PAR) wurden mittels Western Blot-Analyse auf EphA2 untersucht. Fünf gutartige Ovarialmassen, 10 Ovarialtumoren mit niedrigem malignen Potential und 79 invasive Ovarialkarzinome wurden ebenfalls auf die EphA2-Expression durch Immunhistochemie untersucht. Alle Proben wurden im blinden Verfahren ausgewertet. Univariate und multivariate Analysen wurden eingesetzt, um signifikante Assoziationen zwischen der EphA2-Expression und klinikopathologischen Variablen zu bestimmen. ERGEBNISSE: Bei der Western Blot-Analyse überexpressierten die Zelllinien EG, 222 und SKOV3 EphA2, während A2780-PAR und HIO-180 eine niedrige bis keine EphA2-Expression aufwiesen. Alle gutartigen Tumoren hatten eine niedrige oder keine EphA2-Expression. Unter den untersuchten invasiven Ovarialkarzinomen (das mediane Alter der Patienten betrug 59,2 Jahre) überexprimierten 60 (75,9%) Tumoren EphA2, während die anderen 19 Tumoren eine negative oder minimale EphA2-Expression aufwiesen. Es gab keine Assoziation zwischen der EphA2-Überexpression und Aszites, der Wahrscheinlichkeit einer nodalen Positivität, dem pathologischen Subtyp und der optimalen chirurgischen Zytoreduktion (restlicher Tumor <1 cm). Allerdings war die EphA2-Überexpression signifikant mit einem höheren Tumorgrad (P = 0,02) und einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium (P = 0,001) assoziiert. Die mediane Überlebenszeit für Patienten mit Tumor-EphA2-Überexpression war signifikant kürzer (median, 3,1 Jahre; P = 0,004); die mediane Überlebenszeit für Patienten mit niedriger oder keiner EphA2-Tumor-Expression betrug mindestens 12 Jahre und wurde noch nicht erreicht. In der multivariaten Analyse mit dem Cox-regressionsmodell waren nur das Volumen der residuellen Erkrankung (P < 0,04) und die EphA2-Überexpression (P < 0,01) signifikante und unabhängige Prädiktoren für das Überleben. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die EphA2-Überexpression ist prädiktiv für ein aggressives Verhalten des Ovarialkarzinoms und könnte ein wichtiges therapeutisches Ziel darstellen.
Thaker et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.