Key points are not available for this paper at this time.
Abstract Die Welt unterliegt dramatischen Veränderungen. Viele der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir derzeit stehen, unterstreichen die Notwendigkeit wissenschaftlicher Forschung – einschließlich der Managementstudien – die uns dabei helfen kann, diese Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen und zu lösen. Dennoch tun sich Managementwissenschaftler schwer, konkrete Lösungen zu präsentieren oder zu kommunizieren, wie ihre Forschung dazu beitragen kann, diese großen gesellschaftlichen Herausforderungen anzugehen. Mit diesem Editorial möchten wir Wissenschaftler unterstützen, die ‚einen Unterschied machen‘ wollen, indem wir unser Verständnis davon erweitern, was wirkungsvolle Forschung ausmacht. Wir untersuchen fünf Formen des Einflusses – wissenschaftlich, praktisch, gesellschaftlich, politisch und bildungsorientiert – und skizzieren, wie Wissenschaftler systematisch ihre Forschungsagenda oder Projekte erweitern oder vergrößern können, um ihren Einfluss auf die Herausforderungen, vor denen die Gesellschaften stehen, zu verstärken. Wir schlagen vor, dass jede dieser Formen des Einflusses einen intrinsischen Wert hat, um das wissenschaftliche Unternehmen voranzubringen und gemeinsam dazu beitragen kann, zentrale gesellschaftliche Probleme anzugehen, die über den unmittelbaren und traditionellen Kontext des Managements hinausgehen. Mit konkreten Vorschlägen, wie man mit diesen Formen des Einflusses beginnen kann, und möglichen Ergebnissen für jede davon hoffen wir, Management- und Organisationswissenschaftler zu ermutigen, breiter über die Chancen nachzudenken, mit ihrer Forschung einen Einfluss auszuüben, und dies häufiger zu tun.
Wickert et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.