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ZIELSETZUNGEN: Die vorliegende Studie versucht, ein jüngeres subjektives Alter bei älteren Erwachsenen experimentell zu induzieren und zu testen, ob sie eine bessere körperliche Leistungsfähigkeit zeigen, wenn sie dazu angeregt werden, sich jünger zu fühlen. METHODE: Die Teilnehmer waren 49 ältere Erwachsene im Alter von 52 bis 91 Jahren. Nach einer ersten Maßnahme der Handgreifleistung als Indikator für körperliche Funktionalität erhielten die Teilnehmer der Versuchsgruppe positives Feedback zu ihrer Leistung im Vergleich zu Altersgenossen gleichen Alters, während die Teilnehmer der Kontrollgruppe keine Informationen erhielten. Beide Gruppen absolvierten dann eine zweite Messung der Handgreifleistung. Das subjektive Alter wurde vor der anfänglichen Handgreifaufgabe und nach der experimentellen Manipulation beurteilt. ERGEBNISSE: Teilnehmer der Versuchsgruppe fühlten sich jünger als ihr Alter und zeigten einen signifikanten Anstieg der Griffstärke, während in der Kontrollgruppe keine Veränderungen im subjektiven Alter und der Griffstärke beobachtet wurden. DISKUSSION: Diese Studie gehört zu den ersten, die ein jüngeres subjektives Alter induzieren. Sie unterstützt die Vorstellung, dass die Umleitung der Aufmerksamkeit älterer Erwachsener auf abwärts gerichtete soziale Vergleiche mit Altersgenossen eine vielversprechende Strategie ist, um ein Gefühl des Jüngerseins aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus liefern unsere Ergebnisse eine erste positive Antwort auf die Frage, ob sich das Gefühl jünger zu sein in einer besseren körperlichen Leistungsfähigkeit niederschlägt.
Stéphan et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.