Key points are not available for this paper at this time.
Ziel der vorliegenden Studie war es, teilweise widersprüchliche Hypothesen aus zwei Motivationstheorien zu untersuchen, nämlich der Selbstbestimmungstheorie (SDT; Deci Lens, 2001; Nuttin & Lens, 1985). In Übereinstimmung mit der SDT wurde festgestellt, dass die Rahmung einer sportlichen Aktivität hinsichtlich des zukünftigen intrinsischen Zieles (mit Fokus auf Gesundheit und körperliche Fitness) einen positiven Effekt auf den Aufwand, die autonome Sportmotivation, die Leistung, die langfristige Persistenz und sogar die Mitgliedschaft im Sportverein hat. Andererseits untergrub die Rahmung einer sportlichen Aktivität hinsichtlich des zukünftigen extrinsischen Ziels (mit Fokus auf äußeres Erscheinungsbild und Attraktivität) diese Ergebnisse im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ohne zukünftiges Ziel. Korrelationsanalysen zeigen, dass die Rahmung extrinsischer Ziele zu nicht-autonomer Persistenz führte, während die Rahmung intrinsischer Ziele zu autonom getriebener Ausdauer bei der Auswahlaktivität führte. Im Gegensatz zur FTPT unterschied sich die Kontrollgruppe ohne zukünftiges Ziel nicht von einer Gruppe mit einem zukünftigen inhaltsfreien Ziel, in der die allgemeine zukünftige Bedeutung der gegenwärtigen Aufgabe hervorgehoben wurde. Schließlich führte die Präsentation dieser Ziele auf eine autonomie-fördernde anstelle einer kontrollierenden Weise zu den gleichen motivationalen und verhaltensmäßigen Vorteilen wie die Rahmung zukünftiger intrinsischer Ziele. Es wird diskutiert, wie die Theorie der zukünftigen Zeitperspektive und die Selbstbestimmungstheorie miteinander versöhnt und integriert werden können.
Vansteenkiste et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.