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Ein physiologischer Ansatz wurde entwickelt, der erkennt, dass der hepatische Blutfluss, die Aktivität des gesamten Eliminationsprozesses (intrinsic clearance), die Medikamentenbindung im Blut und die anatomische Anordnung der hepatischen Zirkulation die wichtigsten biologischen Determinanten der hepatischen Medikamentenelimination sind. Dieser Ansatz ermöglicht die quantitative Vorhersage sowohl der ungebundenen als auch der gesamten Medikamentenkonzentration/Zeit-Beziehungen im Blut nach intravenöser und oraler Verabreichung sowie etwaiger Änderungen, die aufgrund von Veränderungen der oben genannten biologischen Parameter auftreten können. Diese Überlegungen haben zu einer Klassifizierung des Medikamentenmetabolismus basierend auf dem hepatischen Extraktionsverhältnis geführt. Die vorgeschlagene Klassifizierung ermöglicht die Vorhersage und Interpretation der Auswirkungen individueller Variationen in der Medikamentenmetabolisierung, Verabreichungsweg, Pharmakokinetik-Interaktionen und Krankheitszuständen auf die hepatische Medikamentenelimination.
Wilkinson et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.