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die Instagram-Nachrichten-App. Interviews wurden qualitativ analysiert, unterstützt durch die Software Atlas.ti 7. Die Teilnehmer wurden nach ihrer Motivation und ihren Erfahrungen mit dem Posten von NSSI-Inhalten online gefragt. Die Motivationen für das Posten von Bildern online waren hauptsächlich sozial (Verbinden, Offenlegen, Kommunizieren), während auch selbstbezogene Gründe wie das Dokumentieren von NSSI oder Genesung erwähnt wurden. Alle Teilnehmer berichteten, positive Reaktionen (Hilfe angeboten bekommen, Verbinden, Empathie erhalten) sowie negative Kommentare (Belästigung, Missverständnis) zu ihren eigenen NSSI-Inhalten von anderen Instagram-Nutzern erhalten zu haben. Die Reaktionen der Teilnehmer auf die NSSI-Inhalte anderer Nutzer auf Instagram waren oft Identifikation mit den Inhalten oder das Ausgelöstwerden, aber auch der Wunsch, Hilfe anzubieten oder manchmal sogar von NSSI abgehalten zu werden. Keiner der Teilnehmer erwähnte eine erfolgreiche Überweisung an Fachkräfte durch ihre Online-NSSI-Aktivitäten. Ein Ziel für zukünftige Interventionen könnte daher soziale Medien oder andere Online-Plattformen sein, wo Jugendliche möglicherweise leichter erreicht werden können. Fachkräfte der psychischen Gesundheit sollten sich der Online-Aktivitäten ihrer Klienten bewusst sein und zur Reflexion über die positiven und negativen Auswirkungen des Ansehens oder Teilens von NSSI-Inhalten online ermutigen.
Brown et al. (Die,) untersuchten diese Frage.
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