HINTERGRUND: Der Ernährungsstatus ist ein anerkannter prognostischer Faktor bei verschiedenen Krankheiten, wobei Serumalbumin häufig als surrogates Marker verwendet wird. Seine Rolle bei der Wildtyp-Transthyretin-kardiak Amyloidose (ATTRwt) bleibt jedoch weitgehend unerforscht. Ziel war es, den prognostischen Wert von Serumalbumin bei der Diagnose von Patienten mit ATTRwt zu beurteilen. METHODEN: Retrospektive Kohortenstudie von ATTRwt-Patienten, die zwischen 2008 und 2023 in einem institutionellen Register erfasst wurden. Serumalbumin wurde bei der Diagnose gemessen. Das primäre Ergebnis war die zweijährige Gesamtmortalität. Eine Receiver Operating Characteristic (ROC)-Kurve wurde verwendet, um den optimalen Albumin-Cut-off zu identifizieren. Patienten wurden entsprechend stratifiziert, und eine Überlebensanalyse wurde unter Verwendung von Kaplan-Meier-Kurven und Cox-Regressionsmodellen durchgeführt, die für klinisch relevante Variablen adjustiert waren. ERGEBNISSE: < .001). In der multivariaten Analyse, die für Alter, NT-proBNP und Herzinsuffizienz bei der Diagnose angepasst wurde, blieben niedrige Serumalbuminwerte und Herzinsuffizienz unabhängig mit dem Ergebnis assoziiert. SCHLUSSFOLGERUNG: Niedrigere Serumalbuminwerte waren mit einer höheren Inzidenz der Gesamtmortalität bei Patienten mit ATTRwt assoziiert, was den prognostischen Wert des Ernährungsstatus in dieser Population unterstreicht.
Decotto et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.