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Dieser Artikel untersucht die Bedingungen, unter denen Business Schools die strukturellen Auswirkungen ihres Engagements in verantwortungsbewusster Managementausbildung von tatsächlichen organisatorischen Praktiken entkoppeln können. Wir argumentieren, dass Schulen möglicherweise nicht in der Lage sind, den steigenden institutionellen Druck zur öffentlichen Verpflichtung zu verantwortungsbewusster Managementausbildung mit ihrer begrenzten internen Änderungsfähigkeit in Einklang zu bringen. Unsere Analyse schlägt vor, dass Entkopplung wahrscheinlich ist, wenn Schulen (a) unter Ressourcenknappheit leiden, (b) offenem oder verdecktem Widerstand gegen Änderungsprozesse gegenüberstehen, (c) mit konkurrierenden institutionellen Druck konfrontiert sind und (d) institutionelle Anforderungen als mehrdeutig wahrnehmen. Wir diskutieren zwei Implikationen dieser Proposition. Einerseits kann Entkopplung zu dissonanten Legitimitätswahrnehmungen führen, was zu Zynismus in Bezug auf verantwortungsbewusste Managementausbildung innerhalb der Business Schools führen kann. Andererseits kann eine vorübergehende Inkonsistenz zwischen Reden und Handeln den Schulen helfen, zukünftige Ambitionen für verantwortungsbewusste Managementausbildung zu artikulieren, die im Laufe der Zeit inspirierende Rückkopplungseffekte hervorrufen könnten.
Rasche et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.