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Ropivacain ist ein langwirksames Amide-Lokalanästhetikum und wurde erstmals als reiner Enantiomer hergestellt. Es erzeugt Effekte, die anderen Lokalanästhetika ähneln, durch reversible Hemmung des Natriumionen-Einstroms in Nervenfasern. Ropivacain ist weniger lipophil als Bupivacain und hat eine geringere Wahrscheinlichkeit, große myelinisierte Motorfasern zu durchdringen, was zu einer relativ reduzierten motorischen Blockade führt. Somit hat Ropivacain einen höheren Grad an motorisch-sensorischer Differenzierung, was nützlich sein könnte, wenn eine motorische Blockade unerwünscht ist. Die verringerte Lipophilität ist auch mit einem geringeren Risiko für Toxizität im zentralen Nervensystem und Kardiotoxizität verbunden. Das Medikament zeigt eine lineare und dosisproportionale Pharmakokinetik (bis zu 80 mg intravenös verabreicht). Es wird umfangreich in der Leber metabolisiert und über den Urin ausgeschieden. Der vorliegende Artikel beschreibt die klinischen Anwendungen von Ropivacain und seinen aktuellen Platz als Lokalanästhetikum in der Gruppe.
Kuthiala et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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