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HINTERGRUND: Diese Studie untersucht den Zusammenhang zwischen soziodemografischen Merkmalen und der Nutzung von Dienstleistungen zur Erhaltung der Fruchtbarkeit bei Frauen im reproduktiven Alter, die mit Krebs diagnostiziert wurden. METHODEN: Insgesamt 1041 Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren, die mit Krebs diagnostiziert wurden, beantworteten eine retrospektive Umfrage zu demografischen Informationen und ihrer reproduktiven Gesundheit. Fünf Krebsarten wurden einbezogen: Leukämie, Hodgkin-Krankheit, Non-Hodgkin-Lymphom, Brustkrebs und Magen-Darm-Krebs. Achtzehn Frauen berichteten über Behandlungen mit Potenzial, die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen (Chemotherapie, Beckenbestrahlung, Beckenoperation oder Knochenmarktransplantation). Der Student-t-Test, die lineare Regression und die multivariate logistische Regression wurden verwendet, um den Zusammenhang zwischen soziodemografischen Merkmalen und der Wahrscheinlichkeit der Nutzung von Dienstleistungen zur Erhaltung der Fruchtbarkeit zu bestimmen. ERGEBNISSE: Einundsechzig Prozent der Frauen wurden vom Onkologie-Team über das Risiko der Krebsbehandlung für die Fruchtbarkeit beraten. Insgesamt strebten 4 % der Frauen eine Fruchtbarkeitserhaltung an. In der multivariaten Analyse waren Frauen, die keinen Bachelorabschluss erreicht hatten (Odds Ratio OR, 0,7; 95 % Konfidenzintervall CI, 0,5-0,9), weniger wahrscheinlich beraten worden. Trends deuteten auch auf mögliche Unterschiede im Zugang zur Fruchtbarkeitserhaltung bei älteren Frauen über 35 Jahren (OR, 0,1; 95 % CI, 0,0-1,4) oder bei vorherigen Kindern (OR, 0,3; 95 % CI, 0,1-1,1) bei der Diagnose hin. Unterschiede im Zugang zur Fruchtbarkeitserhaltung basierend auf ethnischer Zugehörigkeit und sexueller Orientierung wurden ebenfalls beobachtet. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Soziodemografische Gesundheitsunterschiede beeinflussen wahrscheinlich den Zugang zu Dienstleistungen zur Erhaltung der Fruchtbarkeit. Obwohl das Bewusstsein für die Erhaltung der Fruchtbarkeit im letzten Jahrzehnt gestiegen ist, bleibt ein unerfüllter Bedarf an Beratungen zur reproduktiven Gesundheit und Erhaltung der Fruchtbarkeit bei Frauen im reproduktiven Alter mit einer Krebsdiagnose.
Letourneau et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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