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Eine kleine, aber wachsende Literatur konzentriert sich auf die Verbindungen zwischen Religion und familiärer Gewalt. Mehrere aktuelle Studien berichten, dass regelmäßige religiöse Teilnahme umgekehrt mit Missbrauch bei Männern und Frauen in Beziehung steht. Nachdem wir eine Reihe theoretischer Argumente zu möglichen direkten und indirekten Verbindungen zwischen religiöser Beteiligung und häuslicher Gewalt dargelegt haben, analysieren wir diese Beziehungen anhand von Daten der Welle 1 der Nationalen Umfrage über Familien und Haushalte (NSFH‐1). Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen: (1) regelmäßige religiöse Teilnahme ist umgekehrt mit der Begehung häuslicher Gewalt assoziiert; (2) bei Männern ist dieser schützende Effekt nur bei wöchentlichen Besuchern evident, während er bei Frauen auch bei monatlichen Besuchern zu beobachten ist; (3) obwohl die geschätzten Nettowirkungen der religiösen Teilnahme in Modellen mit Selbstberichten über häusliche Gewalt im Allgemeinen etwas größer sind, bleibt dieser Zusammenhang auch in Modellen mit Partnerberichten über Gewalt stark und statistisch signifikant; und (4) zudem besteht der umgekehrte Zusammenhang zwischen religiöser Teilnahme und Missbrauch auch bei statistischen Kontrollen für Maßnahmen von (a) sozialer Integration und sozialer Unterstützung, (b) Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie (c) niedrigem Selbstwertgefühl und Depressionen. Wir schließen damit, dass wir eine Reihe von Implikationen dieser Befunde diskutieren und mehrere vielversprechende Richtungen für zukünftige Forschungen identifizieren.
Ellison et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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