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Zusammenfassung Künstliche Intelligenz (KI)-gestützte Systeme haben transformative Anwendungen im humanitären Sektor, stellen jedoch auch einzigartige Risiken für die Menschenrechte dar, selbst wenn sie mit den besten Absichten eingesetzt werden. Basierend auf Forschungen und Expertenberatungen aus den letzten Jahren weltweit identifiziert dieses Papier zentrale Punkte des Konsenses darüber, wie humanitäre Praktiker sicherstellen können, dass KI die menschlichen Interessen fördert – anstatt sie untergräbt – und dabei die Rechte respektiert. Insbesondere betonten diese Beratungen die Notwendigkeit eines verankerten Rahmens, der auf dem internationalen Menschenrechtssystem basiert, als wesentlichen Ausgangspunkt, um sicherzustellen, dass menschliche Interessen in KI-Systemen verankert sind. Ethik kann zudem eine ergänzende Rolle dabei spielen, Lücken zu schließen und Standards über die Mindestanforderungen des internationalen Menschenrechtsrechts hinaus zu erhöhen. Dieses Papier fasst die Vorteile dieses Rahmens zusammen und identifiziert spezifische Werkzeuge und bewährte Praktiken, die bereits existieren und an den KI-Kontext angepasst werden können, oder die erstellt werden müssen, um diesen Menschenrechtsrahmen zu operationalisieren. Wie die COVID-Krise offenbart hat, wird KI zunehmend die globale Antwort auf die härtesten Probleme der Welt gestalten, insbesondere im Entwicklungs- und humanitären Sektor. Um sicherzustellen, dass KI-Tools menschlichen Fortschritt ermöglichen und zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung beitragen, müssen humanitäre Akteure proaktiv und inklusiv sein bei der Entwicklung von Werkzeugen, Richtlinien und Rechenschaftsmechanismen, die die Menschenrechte schützen.
Pizzi et al. (Wed,) studierten diese Frage.