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Hintergrund und Ziele: Die glenohumerale axiale Distraktionsmobilisation (GADM) ist eine übliche Mobilisationstechnik für Patienten mit Schulterfunktionsstörungen. Die Auswirkungen der Skapulierfixierung auf die Bewegung der Scapula und des Humeruskopfes während GADM sind unbekannt. Ziel war es, die kaudale Bewegung des Humeruskopfes und die rotatorische Bewegung der Scapula bei Anwendung von drei unterschiedlichen Intensitäten der GADM-Kraft mit oder ohne Skapulierfixierung zu analysieren. Materialien und Methoden: Fünfzehn gesunde Probanden (Durchschnittsalter 28 ± 9 Jahre; 73,3 % männlich) nahmen an der Studie teil (achtundzwanzig obere Gliedmaßen). Niedrige, mittlere und hohe GADM-Kräfte in offener Position wurden unter Bedingungen mit Skapulierfixierung und ohne Fixierung angewendet. Die kaudale Bewegung des Humeruskopfes wurde durch Ultraschallmessungen bewertet. Die rotatorische Bewegung der Scapula wurde mit einem universellen Goniometer gemessen. Die aufgebrachte Kraft während GADM und die Region (glenohumerales Gelenk, Schultergürtel, Nacken oder nirgendwo), in der die Probanden die Wirkung der GADM-Mobilisation spürten, wurden ebenfalls erfasst. Ergebnisse: Eine größere kaudale Bewegung des Humeruskopfes wurde unter den Bedingungen der nicht fixierten Scapula bei allen drei Gradationen der GADM (p < 0,008) beobachtet. Die rotatorische Bewegung der Scapula in der Skapulierfixierungsbedingung war praktisch insignifikant (0,05−0,75°). Die Hochkraft-GADM drehte die Scapula um 18,6° in der Bedingung ohne Skapulierfixierung. Die Probanden berichteten von einem stärkeren Gefühl der Wirkung der Techniken im glenohumeralen Gelenk mit Skapulierfixierung im Vergleich zur nicht fixierten Scapula. Schlussfolgerungen: Die kaudale Bewegung des Humeruskopfes und die Scapulabewegung waren bei den Bedingungen ohne Skapulierfixierung signifikant größer als bei den Bedingungen mit Skapulierfixierung für alle drei Magnituden der GADM-Kraft.
López-de–Celis et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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