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HINTERGRUND: Wir haben die Wirksamkeit und Sicherheit des modifizierten FOLFOX6 (mFOLFOX6) Regimes als neoadjuvante Chemotherapie bei Magenkrebspatienten bewertet. METHODEN: Dreiundsiebzig Patienten mit T2-T4 oder N+ wurden eingeschlossen. Die präoperative Chemotherapie bestand aus drei Zyklen mFOLFOX6. Die primären Endpunkte waren die Ansprechrate und die R0-Resektionsrate. Prognostische Faktoren für das Gesamtüberleben (OS) wurden mittels univariater und multivariater Analysen untersucht. ERGEBNISSE: Siebenundsechzig (91,8%) Patienten schlossen 3 Zyklen ab, wobei bei 33,0% Grad 3-4-Toxizität auftrat. Die radiologische Ansprechrate betrug 45,8%. Siebenundsechzig (91,8%) Patienten, die eine radikale Chirurgie erhielten, zeigten unterschiedliche Grade histologischer Regression des Primärtumors, mit einer ⩾50%-Regressionsrate von 49,2%. Der ypTNM-Stadium (HR 4,045, 95% CI 1,429-11,446) und Tumoren des diffusen und gemischten Typs (HR 9,963, 95% CI 1,937-51,235; HR 8,890, 95% CI 1,157-68,323, jeweils) waren signifikant mit dem OS assoziiert. Die pathologische Regressionsrate (GHR; ⩾2/3/<2/3, ⩾50%/<50%) war gemäß einer univariaten Analyse statistisch signifikant mit dem OS assoziiert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Perioperatives mFOLFOX6 war ein verträgliches und effektives Regime für Magenkrebs. Der ypTNM-Stadium war ein unabhängiger Prädiktor für das Überleben. GHR ⩾50%/<50% könnte als surrogate Marker zur Auswahl eines postoperativen Chemotherapie-Regimes verwendet werden.
Wang et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.