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Polyethylen mit ultrahohem Molekulargewicht (UHMWPE) bleibt seit nahezu 5 Jahrzehnten die Goldstandard-Lauffläche in der totalen Hüftarthroplastik (THA). Hochvernetztes UHMWPE (HXLPE) wurde Anfang der 2000er Jahre für den Regelbetrieb angepasst, um die Überarbeitungsraten im Zusammenhang mit Abrieb, Osteolyse und aseptischer Lockerung, die aus dem konventionellen UHMWPE-Abrieb resultieren, zu reduzieren. Seit seiner Einführung unterstützen konsistente Nachweise mit reduzierten Abriebraten und Osteolyse die Verwendung von HXLPE in der THA. Hochwertige Studien, die den Vorteil der langfristigen Überlebensrate von HXLPE gegenüber konventionellem UHMWPE zeigen, tauchen auf. Obwohl Rückholstudien Hinweise auf in vivo Oxidation und Ermüdungsschäden am Rand der HXLPE-Liner der ersten Generation gezeigt haben, bleibt die klinische Bedeutung diesbezüglich abzuwarten. Liner der zweiten Generation, die sequenziell annealiert wurden und Vitamin E enthalten, zeigen verbesserte mechanische Eigenschaften, Beständigkeit gegen Oxidation und gleichwertige Abriebraten im Vergleich zu ihren Gegenstücken der ersten Generation, doch der langfristige Erfolg bleibt abzuwarten.
Singh et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.