Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Die Kompatibilität von Kolistin mit anderen Antibiotika in Konzentrationen, die üblicherweise auf Intensivstationen verwendet werden, wurde untersucht. METHODEN: Eine Flasche Kolistin wurde in steriler Wasser für Injektionen gelöst. Die rekonstituierte Lösung (Kolistinbasis 75 mg/mL) wurde dann in einer 0,9%igen Natriumchlorid-Injektion in Polyvinylchlorid (PVC) Infusionsbeutel auf eine Gesamtdosis von 100 mL (Kolistin 1,5 mg/mL) verdünnt. Sekundäre Medikamente, einschließlich Cefoperazon-Sulbactam, Ceftazidim, Ertapenem, Fosfomycin, Imipenem-Cilastatin, Linezolid, Meropenem, Piperacillin-Tazobactam und Vancomycin, wurden bei Bedarf rekonstituiert und dann in einer 0,9%igen Natriumchlorid-Injektion in PVC-Infusionsbeuteln auf die endgültigen Studienkonzentrationen eines Hundertstels ihrer Anfangskonzentrationen verdünnt. Die Mischungen wurden am Ende der i.v. Linie in Bechergläsern gesammelt und während der gesamten Studie bei 26 °C unter konstantem fluoreszierendem Licht aufbewahrt. Die Kompatibilität wurde visuell während der Verabreichung jedes Medikamentenpaares zu Zeit 0 und 1 Stunde nach Beginn der Infusion beurteilt. Kompatibilität wurde definiert als das Fehlen von visuell erkennbarer Partikelbildung, Trübung, Niederschlag, Farbänderung oder Gasentwicklung. Jede Kombination wurde dreifach getestet. ERGEBNISSE: Es wurde keine Partikelbildung oder andere Hinweise auf Inkompatibilität in einer der untersuchten Medikamentenkombinationen festgestellt, als sie unmittelbar nach dem Mischen oder nach 1 Stunde beobachtet wurden. Mit bloßem Auge, während der mikroskopischen Bewertung oder vor schwarzem und weißem Hintergrund wurden keine Partikel beobachtet. FAZIT: Kolistin 1,5 mg/mL war visuell kompatibel mit einzelnen Konzentrationen von 9 anderen antimikrobiellen Produkten während der simulierten Y-Stellen-Injektion bei 26 °C ohne Lichtschutz für mindestens 1 Stunde.
Wasan Katip (Fri,) hat diese Frage untersucht.