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Die Spermatogenese wird hauptsächlich durch follikelstimulierendes Hormon und luteinisierendes Hormon-gesteuertes Testosteron kontrolliert. Luteinisierendes Hormon wirkt auf die Leydig-Zellen, stimuliert die Steroidproduktion, vorwiegend Testosteron, und aktiviert kritische, miteinander verbundene regulatorische Wege der Spermatogenese. Trotz der Evidenz, dass exogene Gonadotropine mit luteinisierender Hormonaktivität, insbesondere humanes Choriongonadotropin, die Spermatogenese bei azoospermischen Männern mit hypogonadotropem Hypogonadismus effektiv wiederherstellen können, ist die Verwendung dieser Medikamente zur Behandlung anderer Formen der nicht-obstruktiven Azoospermie Gegenstand einer laufenden Debatte. In diesem Überblick gehen wir auf die molekularen Eigenschaften und Funktionen des humanen Choriongonadotropins in der Regulierung der Spermatogenese ein und untersuchen die verfügbaren Präparate für die therapeutische Nutzung. Wir prüfen die Beweise für die Wirksamkeit von humanem Choriongonadotropin bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit bei Männern mit prä-testicularer oder testikularer nicht-obstruktiver Azoospermie und identifizieren zusätzlich die wichtigsten Bereiche für zukünftige Forschung. Unser Überblick hebt die kritische Rolle der luteinisierenden Hormonaktivität in der Spermatogenese hervor und betont das Potenzial von humanem Choriongonadotropin zur Behandlung männlicher Unfruchtbarkeit. Die Variation in den Eigenschaften der Patienten mit nicht-obstruktiver Azoospermie unterstreicht die Bedeutung der Bewertung hormoneller Profile, wenn man eine hormonelle Behandlung für diese Patienten in Betracht zieht. Eine neuartige Stratifikation von Patienten mit männlicher Unfruchtbarkeit, die APHRODITE-Kriterien, die klinische und laboratorische Indikatoren berücksichtigt, könnte dabei helfen, Individuen zu identifizieren, die von einer Therapie mit humanem Choriongonadotropin profitieren könnten. Während sich zunehmend Hinweise auf vielversprechende Möglichkeiten für die pharmakologische Behandlung männlicher Unfruchtbarkeit, einschließlich nicht-obstruktiver Azoospermie, ergeben, ist weitere Forschung erforderlich, um die Mechanismen, die den Auswirkungen exogener Gonadotropine mit luteinisierender Hormonaktivität auf die Spermienproduktion zugrunde liegen, vollständig zu erhellen und die effektivsten Dosierungen und Behandlungsdauern festzulegen.
Esteves et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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