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Hintergrund: Programme für die Forschung von Assistenzärzten haben sich als vorteilhaft für die Forschungsproduktivität erwiesen. Es fehlt jedoch an Nachweisen für den Erfolg dieser Programme im kanadischen Kontext. Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen der Einführung eines formalen Forschungsprogramms für Assistenzärzte an einem einzigen kanadischen Akademischen Zentrum zu bewerten. Methoden: Die Forschungsaktivitäten der Assistenzärzte wurden über einen Zeitraum von 10 Jahren verfolgt (Präsentationen beim Resident Research Day (RRD), Abstract-Präsentationen, veröffentlichte Artikel). Die Aktivitäten wurden in Vor (2002-2007) und nach (2007-2012) der Implementierung des Forschungsprogramms für Assistenzärzte unterteilt. Unterschiede in der Forschungsproduktivität wurden zwischen den Zeitrahmen verglichen. Umfragen zur Einstellung der Assistenzärzte zur Forschung wurden vor der Einführung des Programms im Jahr 2007 sowie nach der Einführung des Forschungsprogramms für Assistenzärzte in den Jahren 2009 und 2015 durchgeführt. Ergebnisse: Insgesamt stieg die Forschungsproduktivität (Abstracts, Veröffentlichungen und RRD-Präsentationen) zwischen den Phasen vor und nach der Implementierung des Forschungsprogramms für Assistenzärzte, wobei ein statistisch signifikanter Anstieg der durchschnittlichen Anzahl veröffentlichter Abstracts zu verzeichnen war. Die Einstellung der Assistenzärzte zur Forschung änderte sich im Laufe der Zeit etwas, wobei weniger Assistenzärzte in den letzten Jahren eine Pflichtforschung befürworteten. Fazit: Die Implementierung eines Forschungsprogramms für Assistenzärzte führte zu einem signifikanten Anstieg der Forschungsproduktivität. Das Setzen klar definierter, veränderbarer und erreichbarer Ziele sowie die Bereitstellung von Werkzeugen für den Forschungserfolg trugen zum Erfolg dieses Programms bei.
Allen et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.