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Demenz bezieht sich auf ein Syndrom, das durch eine fortschreitende Verschlechterung der kognitiven Funktionen gekennzeichnet ist. Neuropsychiatrische Symptome wie Apathie, Unruhe und Depression sind ebenfalls häufig. Mit zunehmendem Funktionsverlust wird einem Patienten allmählich seine Unabhängigkeit entzogen. Schließlich kann die Unterbringung in einem Pflegeheim notwendig werden. Patienten mit Demenz überleben in der Regel 7-10 Jahre nach Beginn der Symptome. Demenz stellt eine enorme Belastung nicht nur für die Pflegenden, sondern auch für die Gesellschaft dar und wurde bereits als eine der großen Herausforderungen dieses Jahrhunderts anerkannt. Epidemiologie bezieht sich auf die medizinische Wissenschaft, die die Häufigkeit von Krankheiten untersucht. Das Konzept der Prävalenz bezieht sich auf die Anzahl der Patienten mit einer Krankheit zu einem bestimmten Zeitpunkt, während Inzidenzmaße die Anzahl neuer Fälle im Laufe der Zeit widerspiegeln. Obwohl dies für Gesundheitsplaner wichtig ist, ist das Wissen um die Häufigkeit der Krankheit an sich nicht das Ziel der Epidemiologie. Vielmehr besteht das Ziel darin, Einblicke in die Mechanismen zu gewinnen, die Krankheiten verursachen, um letztendlich Krankheiten heilen oder verhindern zu können. Daher werden Häufigkeiten in Bezug auf Determinanten oder Risikofaktoren untersucht. Obwohl als 'die Epidemie unseres Jahrhunderts' bezeichnet, ist immer noch überraschend wenig über die Epidemiologie der Demenz bekannt. In diesem Kapitel wird ein kurzer Überblick über die Epidemiologie und Risikofaktoren der Demenz gegeben. Darüber hinaus kommentieren wir einige spezifische methodische Probleme, die mit Studien zur Demenz verbunden sind.
Wiesje M. van der Flier (Wed,) untersuchte diese Frage.
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