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KONTEXT UND ZIEL: Ob endogene Geschlechtshormone mit einem ischämischen Schlaganfall (IS) assoziiert sind, ist unklar. Wir haben die Hypothese getestet, dass extreme Konzentrationen endogener Geschlechtshormone mit dem Risiko eines IS in der Allgemeinbevölkerung verbunden sind. DESIGN, SETTING UND TEILNEHMENDE: Erwachsene Männer (n = 4615) und Frauen (n = 4724) mit Messungen endogener Geschlechtshormone während der Untersuchung 1981-1983 der Kopenhagener Stadt-Herzstudie, Dänemark, wurden bis zu 29 Jahre auf Vorfälle von IS nachverfolgt, ohne Verlust bei der Nachverfolgung. Mediationsanalysen bewerteten, ob das Risiko eines IS durch potenzielle Mediatoren vermittelt wurde. Aktuelle und frühere Ergebnisse wurden in Meta-Analysen zusammengefasst. WICHTIGSTE ERGEBNISSE: Plasma-Gesamt-Testosteron und Gesamt-Östradiol wurden durch konkurrenzfähige Immunoassays gemessen. Die Diagnose von IS wurde aus dem nationalen dänischen Patientenregister und dem nationalen dänischen Sterberegister ermittelt und von erfahrenen Neurologen verifiziert. ERGEBNISSE: Während der Nachverfolgung entwickelten 524 Männer und 563 Frauen einen IS. Männer mit Testosteronkonzentrationen ≤10. Perzentil im Vergleich zu den 11.-90. Perzentilen hatten ein Hazardverhältnis für IS von 1,34 (95% Vertrauensintervall, 1,05-1,72); 21% dieses Risikos wurden durch den Body-Mass-Index vermittelt (p = .002) und 14% durch Bluthochdruck (p = .02). Entsprechend war das entsprechende Hazardverhältnis bei übergewichtigen/fettleibigen und hypertensiven Männern 1,46 (1,09-1,95). Das entsprechende Hazardverhältnis in der Meta-Analyse betrug 1,43 (1,21-1,70). Andere extreme Konzentrationen von Testosteron oder Östradiol waren nicht mit dem Risiko eines IS bei Männern oder Frauen assoziiert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Extrem niedrige endogene Testosteronkonzentrationen waren mit einem hohen Risiko eines IS bei Männern verbunden, ein Risiko, das teilweise durch den Body-Mass-Index und Bluthochdruck vermittelt wurde. Ob niedriges Testosteron ein ursächlicher Faktor für IS oder lediglich ein Biomarker für schlechte metabolische Gesundheit ist, ist noch unklar.
Holmegard et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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