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Thrombozytenreiches Plasma (PRP) ist ein Konzentrats aus autologen Thrombozyten, das wachstumsfaktorreiche (GF) Anteile enthält. Die Zugabe von exogenen Antikoagulanzien und Prokoagulanzien kann jedoch klinische Nebenwirkungen verursachen und die Kosten für PRP erhöhen. Hier berichten wir über eine neuartige Methode namens temperaturkontrolliertes PRP (t-PRP), bei der exogene Zusätze im Vorbereitungs- und Aktivierungsprozess dispensierbar sind. Menschliche Blutproben wurden durch einen zweistufigen Zentrifugationsprozess unter hypothermischen Bedingungen (4°C) verarbeitet, um t-PRP zu erhalten, und durch Erwärmen auf 37°C aktiviert. Zeitgenössisches PRP (c-PRP) wurde als Kontrolle verarbeitet. t-PRP zeigte einen physiologischen pH-Wert zwischen 7,46 und 7,48 und eine bis zu 6,58 ± 0,45-fach signifikant höhere Thrombozytenkonzentration als das von Vollblut im Vergleich zu c-PRP (4,06-fach) im Vorbereitungsprozess. Gleichzeitig behielt t-PRP auch ein stabiles GF-Niveau zwischen Plasma und PRP bei. Nach der Aktivierung zeigte t-PRP eine natürliche Faserstruktur, die mehr Thrombozyten und GFs einfing, und wies eine langsame Freisetzungs- und Abbaurate von GFs auf. Darüber hinaus zeigte t-PRP die Funktion, die Wundheilung zu fördern. t-PRP ist eine neuartige und bequeme Methode zur Vorbereitung und Aktivierung von PRP ohne Zusatzstoffe. Im Vergleich zu c-PRP spiegeln die Eigenschaften von t-PRP mehr physiologische Merkmale wider und gewährleisten gleichzeitig eine hohe Qualität.
Du et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.