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Zwei Paradoxien bilden den Kern der Probleme wissenschaftlicher Expertise und der politischen Entscheidungsfindung. Das erste ist die gleichzeitige Wissenschaftlichkeit der Politik und die Politisierung der Wissenschaft. Dies hat destruktive Auswirkungen: Die verstärkte Nutzung wissenschaftlicher Expertise durch Entscheidungsträger hat nicht den Grad der Sicherheit erhöht; im Gegenteil, sie wird delegitimierend. Dies führt zur zweiten Paradoxie: Trotz des Verlusts an Autorität wissenschaftlicher Expertise geben Entscheidungsträger nicht ihre Abhängigkeit von bestehenden Beratungssystemen auf, noch passen die Wissenschaftler ihre Ideen über Wissenschaft und deren Beziehung zur Politik an. Wie kann diese Stabilität erreicht werden? Wie kann die Verbindung von Wissenschaft und Politik institutionalisiert werden?
Peter Weingart (Di.) hat diese Frage untersucht.