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Der systemische Lupus erythematodes (SLE), eine systemische entzündliche Erkrankung, betrifft überwiegend Frauen in ihren reproduktiven Jahren. In diesem Review fassen wir den Wissensstand über die Planung und das Management von SLE während der Schwangerschaft zusammen. Die Erreichung einer Remission oder einer niedrigen Krankheitsaktivität für mehrere Monate mit schwangerschaftskompatiblen Medikamenten vor der Empfängnis ist entscheidend, um das Risiko von Krankheitsschüben zu verringern und die Schwangerschaftsergebnisse zu verbessern, einschließlich Präeklampsie, Frühgeburt und intrauterinem Wachstumsretardierung. Bei enger Überwachung und gut kontrollierter Krankheit vor und während der Schwangerschaft treten bei <10 % der Patientinnen Schübe auf. Alle Patienten mit SLE sollten Hydroxychloroquin nehmen, es sei denn, es besteht eine Kontraindikation. Schwangere Frauen mit einer Geschichte des Antiphospholipid-Syndroms sollten während der Schwangerschaft mit Antikoagulantien behandelt werden. Frauen mit Anti-Ro/SSA- oder Anti-La/SSB-Antikörpern benötigen eine zusätzliche Überwachung, da ihre Nachkommen ein erhöhtes Risiko für kongenitale Herzblockaden haben. Patienten mit SLE sollte zu Beginn des dritten Trimesters niedrig dosiertes Aspirin angeboten werden, um das Risiko einer Präeklampsie zu reduzieren. Schübe von SLE während der Schwangerschaft erfordern eine Intensivierung der Therapie. Die Immunsuppressiva Azathioprin, Tacrolimus und Cyclosporin sind mit der Schwangerschaft kompatibel, und biologische Mittel können ebenfalls in Betracht gezogen werden. Die Anwendung von Glukokortikoiden in der Schwangerschaft sollte auf die niedrigste wirksame Dosis begrenzt werden. Mycophenolatmofetil/Mycophenolsäure, Methotrexat, Leflunomid und Cyclophosphamid sind teratogen und in der Schwangerschaft kontraindiziert. Eine Unterscheidung zwischen einem Schub der Lupusnephritis während der Schwangerschaft und einer Präeklampsie kann besonders herausfordernd sein. Insgesamt verbessern sich die Ergebnisse in der Schwangerschaft für Frauen mit Lupus, aber es bestehen weiterhin Wissenslücken über optimale Managementstrategien.
Tarter et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.