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HINTERGRUND/ZIELE: Die COVID-19-Pandemie hat die essentielle klinische Forschung massiv gestört. Viele Regulierungsorganisationen haben zu Recht gefordert, die Einschreibung vorübergehend auszusetzen und alle persönlichen Interaktionen einzuschränken. Meinungen und Ansichten von Patienten und ihren Pflegepersonen werden bei solchen Entscheidungen selten berücksichtigt. Das Ziel war es, die Perspektiven älterer Teilnehmer und ihrer Pflegepersonen zur Teilnahme an laufenden klinischen Forschungsstudien während der COVID-19-Pandemie zu untersuchen. DESIGN: Querschnittsstudie. SETTING: VISN-16/Geriatrisches Forschungs-, Bildungs- und Klinikzentrum (GRECC), Department of Veterans Affairs. TEILNEHMER: Ältere Teilnehmer und ihre Pflegepersonen (N = 51), die an laufenden klinischen Forschungsstudien teilnahmen. MESSUNGEN: Fragen zu den Wahrnehmungen von Sicherheit bei der Teilnahme an Forschungsbesuchen, dem Grad der Panik in der allgemeinen Öffentlichkeit und der Bereitschaft des medizinischen Zentrums, mit der Pandemie umzugehen. Weitere Fragen identifizierten die Quelle der Pandemieinformationen sowie die Präferenz für telefonische oder persönliche Besuche. ERGEBNISSE: Das Durchschnittsalter betrug 69,3 (±9,4) Jahre, 53 % waren männlich, 39 % waren Pflegepersonen und 65 % waren kaukasisch. Die Mehrheit (78 %) der Teilnehmer fühlte sich bei dem geplanten Forschungstermin sicher/sehr sicher; 63 % fühlten, dass das zusätzliche Screening ihnen ein sicheres/sehr sicheres Gefühl gab; 82 % fühlten, dass das medizinische Zentrum auf die Pandemie vorbereitet/sehr vorbereitet war. Die Teilnehmer waren bezüglich ihrer Präferenz für telefonische versus persönliche Besuche gleichmäßig aufgeteilt. Familienmitglieder und Fernsehnachrichten waren die häufig genutzten Quellen für Pandemieinformationen, unabhängig von ihrer Bildung. Die Wahrnehmungen wurden durch Geschlecht und Informationsquelle beeinflusst, nicht durch Alter oder Bildung. Frauen nahmen ein höheres Maß an Panik im Vergleich zu Männern wahr (P = .02). Diejenigen, die sich auf Nachrichtenmedien verließen, fühlten sich sicherer im Vergleich zu denen, die sich auf Familienmitglieder verließen (P = .008). FAZIT: Obwohl die Befragten das Gefühl hatten, dass das medizinische Zentrum auf die Pandemie vorbereitet war, bevorzugten nur die Hälfte der Teilnehmer den persönlichen Besuch. Pandemiedaten wurden von Familienmitgliedern oder den Fernsehnachrichten erhalten. Das Wissen um die Perspektiven der Patienten kann Forschern helfen, besser auf zukünftige Pandemien vorbereitet zu sein. J Am Geriatr Soc 68:E14-E18, 2020.
Padala et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.