Sagt der Index des Volumens des linken Vorhofs wichtige ungünstige kardiale und zerebrovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit hypertropher Kardiomyopathie voraus?
Der Index des Volumens des linken Vorhofs ist ein signifikanter Prädiktor für wichtige ungünstige kardiale und zerebrovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit hypertropher Kardiomyopathie und normaler Pumpfunktion.
ZIELE: Die prospektive Bewertung der Beziehung zwischen dem Volumen des linken Vorhofs (LAV) und dem Risiko klinischer Ereignisse bei Patienten mit hypertropher Kardiomyopathie (HCM). METHODEN: Es wurden insgesamt 141 HCM-Patienten mit Sinusrhythmus und normaler Pumpfunktion eingeschlossen, von denen 102 Patienten (73 Männer; Durchschnittsalter 61±13 Jahre) die Einschlusskriterien erfüllten und über 30,8±10,0 Monate nachverfolgt wurden. Die Patienten wurden in zwei Gruppen unterteilt, entweder mit oder ohne schwerwiegende ungünstige kardiale und zerebrovaskuläre Ereignisse (MACCE), ein Komposit aus Schlaganfall, plötzlichem Tod und kongestiver Herzinsuffizienz. Detaillierte klinische und echokardiografische Daten wurden erhoben. ERGEBNISSE: MACCE traten bei 24 Patienten auf (18 Schlaganfälle, 4 kongestive Herzinsuffizienz und 2 plötzliche Todesfälle). Das maximale LAV, das minimale LAV und der LAV-Index (LAVI), korrigiert für die Körperoberfläche (BSA), waren signifikant höher bei Patienten mit MACCE als bei denen ohne MACCE (maximales LAV: 64.3±25.0 vs. 51.9±16.0 ml, p=0.005; minimales LAV: 33.9±15.1 vs. 26.2±10.9 ml, p=0.008; LAVI: 40.1±15.4 vs. 31.5±8.7 ml/mm², p=0.0009), während es keine Unterschiede bei den anderen echokardiografischen Parametern gab. Ein LAV/BSA von ≥40.4 ml/m² identifizierte Patienten mit kardiovaskulären Komplikationen mit einer Sensitivität von 73% und einer Spezifität von 88%. Schlussfolgerung: LAVI könnte ein effektiver Marker zur Erkennung des Risikos von MACCE bei Patienten mit HCM und normaler Pumpfunktion sein.
Tani et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: