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Konventionelle agrar-umweltliche Programme (AES) wurden kritisiert, weil sie nicht in der Lage sind, die Synergien des Naturschutzes zu nutzen, die durch die räumliche Koordination von Naturschutzmaßnahmen erzielt werden könnten. Daher ist das Verständnis des Designs und der Umsetzung neuartiger Anreizmechanismen, die ausdrücklich darauf ausgelegt sind, die räumliche Koordination von Naturschutzmaßnahmen zu fördern, von entscheidender Bedeutung. Wir haben die erste systematische Übersicht über solche Anreize (‘Räumliche Koordinationsanreize’) durchgeführt, einschließlich Agglomerationsbonus, Schwellenbonus und Schwellenzahlungen. Die Übersicht zielt darauf ab, die Leistung dieser Anreize zu untersuchen und die zugrunde liegenden Faktoren zu identifizieren, die ihre Leistung beeinflussen. Es wurde eine umfassende bibliografische Suche durchgeführt, und 55 Arbeiten wurden in die endgültige Analyse einbezogen. Die meisten Arbeiten (89%) sind theoretische und experimentelle Studien. Anwendungen dieser Anreize in der realen Welt sind selten. Die theoretischen und empirischen Beweise deuten darauf hin, dass diese Anreize möglicherweise die Teilnahme, die räumliche Koordination und die Umweltwirksamkeit fördern könnten. Die Ergebnisse bleiben jedoch ein Diskussionsthema in experimentellen Studien. Die Leistungsvariation wird auf Merkmale des Programmdesigns und Kontextfaktoren zurückgeführt. Wir heben die Bereiche hervor, in denen zukünftige Arbeiten am meisten gerechtfertigt sind, um die Leistung dieser Anreize weiter zu validieren. Die aus der Übersicht gewonnenen Erkenntnisse bieten wichtige Implikationen für das aufkommende Feld der Naturschutzwissenschaften und die laufenden Bemühungen, das Design von AES für ein besseres Management auf Landschaftsebene zu verbessern.
Nguyen et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.