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Zusammenfassung Lokale Reliefmodelle (LRM) werden als neues Werkzeug für archäologische Prospektion vorgeschlagen. Ein Datenverarbeitungsansatz wird vorgestellt, der LRM aus LiDAR-abgeleiteten hochauflösenden digitalen Höhenmodellen (DEMs) erzeugt. Die LRM stellt lokale, kleinskalige Höhenunterschiede dar, nachdem die großräumigen Landschaftsformen aus den Daten entfernt wurden. Die LRM verbessert die Sichtbarkeit von kleinskaligen, flachen topografischen Merkmalen unabhängig vom Beleuchtungswinkel und ermöglicht es, ihre relativen Höhen sowie ihre Volumina direkt zu messen. Dies macht die LRM zu einer verbesserten Grundlage für raumlich umfangreiche archäologische Prospektion über ein breites Spektrum von Landschaften. Die LRM-Rasterkarte lokaler positiver und negativer Reliefvariationen kann für die Kartierung und Prospektion archäologischer Merkmale wie Grabhügel, lineare und kreisförmige Erdwerke, versunkene Straßen, landwirtschaftliche Terrassen, Graben- und Hügeläcker, Ofenpodien und Bergbau-/Abbaugebiete verwendet werden. Dieser Ansatz wird derzeit in einem Projekt verwendet, das auf die vollständige archäologische Kartierung und Prospektion des Bundeslandes Baden-Württemberg (Deutschland) abzielt, das eine Fläche von 35.751 km² umfasst. Ziel des Projekts ist die Überprüfung und Erweiterung der bestehenden archäologischen Datenbasis. Eine objektbasierte lokale Reliefvektorschicht wird als Nebenprodukt erzeugt; aufgrund der häufigen Zusammenlegung natürlicher und anthropogener Merkmale kann dies jedoch derzeit nicht effizient für die archäologische Prospektion genutzt werden. Copyright © 2010 John Wiley & Sons, Ltd.
Ralf Hesse (Thu,) hat diese Frage untersucht.
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