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Neben den Kernsymptomen, die die Autismus-Spektrum-Störung (ASS) definieren, erleben viele Personen eine breitere Problembelastung auf einem Niveau, das für Familien signifikant genug ist, um eine weitere klinische Beurteilung und Intervention zu suchen. Wir definieren "Problembelastung" als jedes signifikante emotionale oder Verhaltensproblem, das durch die Child Behavior Checklist (CBCL) erfasst wird, einschließlich Angst, Depression, Rückzug, somatische Beschwerden, Probleme mit der Sozialisierung, Gedanken- oder Aufmerksamkeitsproblemen, Regelverstößen und Aggression. Während eine höhere Schwere der ASS-Symptome und begleitende Schlafstörungen jeweils mit schwereren Problembelastungen in Verbindung gebracht wurden, gibt es wenig Verständnis darüber, wie diese beiden Schlüsselfaktoren interagieren; das heißt, es ist unklar, ob die Schwere und Art der Schlafstörung, die eine Person erlebt, die Beziehung zwischen der Schwere der ASS-Symptome und der Problembelastung unterschiedlich beeinflusst. Das Ziel der aktuellen Studie war es daher zu erforschen, ob die Verbindung zwischen schwereren ASS-Symptomen und klinisch erhöhter Problembelastung durch das Vorhandensein/den Grad begleitender Schlafstörungen moderiert wird. Vierzig männliche Personen mit ASS im Alter von 5-12 Jahren nahmen an der Studie teil. Die Social Responsiveness Scale, CBCL und der Children's Sleep Habits Questionnaire wurden verwendet, um Informationen über die Schwere der ASS-Symptome, Problembelastung und Schlafgewohnheiten zu erhalten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Beziehung zwischen der Schwere der ASS-Symptome und der Problembelastung je nach Grad der erfahrenen Schlafstörungen bei Personen mit ASS unterschiedlich war. Insbesondere gab es eine signifikante positive Beziehung zwischen der Schwere der ASS-Symptome und der Problembelastung für Personen ohne Schlafstörungen oder mit milden Schlafstörungen (d. h. in diesen Fällen erlebten Personen mit schweren ASS-Symptomen klinisch erhöhte Problembelastungen, während diejenigen mit milderen ASS-Symptomen mildere Problembelastungen erlebten). Im Gegensatz dazu gab es keine signifikante Beziehung zwischen der Schwere der ASS-Symptome und der Problembelastung für Personen mit moderaten bis schweren Schlafstörungen; vielmehr war klinisch signifikante Problembelastung bei allen Personen unabhängig von der Schwere der ASS-Symptome offensichtlich. Nachfolgende Analysen zeigten, dass Störungen in der Schlafdauer, unregelmäßiges Atmen und Müdigkeit am Tag mit klinisch erhöhter Problembelastung in Verbindung standen, selbst bei denen mit milderen ASS-Symptomen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer routinemäßigen Bewertung begleitender Schlafstörungen in dieser Population, unabhängig davon, ob die Personen milde, moderate oder schwere ASS-Präsentationen aufweisen.
Lindor et al. (2019) haben diese Frage untersucht.