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Chromatin ist hochdynamisch und unterliegt kontinuierlichen globalen Veränderungen in seiner Struktur sowie in der Art der Histon- und DNA-Modifikationen, die durch Prozesse wie Transkription, Reparatur, Replikation und Rekombination gesteuert werden. Mitglieder der Chromodomänen-Helikase-DNA-Bindungs (CHD) Familie von Enzymen sind ATP-abhängige Chromatin-Remodelierer, die eng an der Regulation der Chromatindynamik beteiligt sind, indem sie die nukleosomale Struktur und die DNA-Zugänglichkeit verändern. Genetische Studien in Hefe, Drosophila, Zebrafischen und Mäusen unterstreichen die wesentlichen Rollen der CHD-Enzyme bei der Regulierung des zellulären Schicksals und der Identität sowie der ordnungsgemäßen embryonalen Entwicklung. Mit dem Aufkommen der Next-Generation-Sequenzierung kommt der Hinweis auf, dass diese Enzyme häufigen DNA-Kopienzahlveränderungen oder Mutationen unterliegen und eine abnormale Expression bei bösartigen Erkrankungen und anderen menschlichen Krankheiten zeigen. Daher könnten sie sich als wertvolle Biomarker oder Ziele für therapeutische Interventionen erweisen.
Alendar et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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