Die Prostata-Biopsie ist ein häufig durchgeführter urologischer Eingriff, jedoch bleiben infektiöse Komplikationen, einschließlich Sepsis und Bakteriämie, ein erhebliches und potenziell lebensbedrohliches Risiko. Wir präsentieren einen Fall eines 65-jährigen männlichen Patienten, der nach einer transrektalen Prostata-Biopsie eine Urosepsis mit Bakteriämie durch Escherichia coli mit erweiterter Beta-Laktamase (ESBL) entwickelte. Trotz eines anfänglich nicht toxischen Erscheinungsbildes verschlechterte sich der Patient schnell, was einen vasopressorischen Support und die Aufnahme auf die Intensivstation erforderlich machte. Die empirische Therapie mit Vancomycin und Ceftriaxon wurde eingeleitet, und die Antibiotikaddeckung wurde bei Identifizierung eines ESBL-produzierenden Organismus auf Meropenem erhöht. Er erholte sich anschließend und wurde in stabilem Zustand entlassen. Dieser Fall hebt die Bedeutung der frühen Erkennung von Sepsis bei post-operativen Patienten, die wachsende Bedrohung durch ESBL-produzierende Organismen bei urologischen Infektionen und die Notwendigkeit der Wachsamkeit hervor, selbst wenn die anfänglichen Präsentationen harmlos erscheinen.
Trainer et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.