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In diesem Artikel fassen wir kurz die Inzidenz und die erheblichen Folgen von Stürzen bei älteren Erwachsenen zusammen, die unzureichende Wirksamkeit der häufig verwendeten multifaktoriellen Interventionen und die Beweise, die Stürze und kognitive Funktion verbinden. Jüngste pharmakologische und nicht-pharmakologische Studien, die die Auswirkungen von kognitiver Therapie auf das Sturzrisiko bewertet haben, werden überprüft. Die Ergebnisse dieses Artikels veranschaulichen die potenzielle Nützlichkeit verschiedener Formen der kognitiven Therapie zur Reduzierung des Sturzrisikos. Der Artikel deutet auch darauf hin, dass großangelegte, randomisierte kontrollierte Studien gerechtfertigt sind und dass zusätzliche Forschung erforderlich ist, um die pathophysiologischen Mechanismen besser zu verstehen, die dem Zusammenspiel zwischen menschlicher Mobilität, Sturzrisiko und kognitiver Funktion zugrunde liegen. Nichtsdestotrotz schlagen wir vor, dass multimodale Interventionen, die motorische und kognitive Therapie kombinieren, letztendlich in die klinische Praxis integriert werden sollten, um älteren Erwachsenen und Patienten ein sichereres Bewegen mit reduziertem Sturzrisiko zu ermöglichen.
Segev‐Jacubovski et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.