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Die Hypothese besagte, dass eine Depression der Futteraufnahme in der letzten Woche vor der Geburt ein wesentlicher Faktor in der Ätiologie der Entwicklung einer Fettleber nahe der Geburt ist. Elf Kühe durften vor der Geburt ad libitum fressen (Kontrolle), und 11 Kühe wurden auf dem gleichen Niveau der während der Tage 21 bis 17 vor der Geburt aufgezeichneten DMI gehalten, indem man die Futterverweigerungen über Pansenk cannulas zufütterte. Die Futteraufnahme der Kontrollkühe verringerte sich in den letzten 17 Tagen vor der Geburt um 28%. Der Lipidtriglyceridwert erhöhte sich um 227 und 75% für Kontroll- und zwangsernährte Kühe zwischen Tag 17 vor der Geburt und Tag 1 nach der Geburt. Die trockene Materieaufnahme vor der Geburt war negativ mit dem Leber-Triglycerid unmittelbar nach der Geburt korreliert (r = -.80). Die Plasmaproduktkonzentrationen für Kontroll- und zwangsernährte Kühe betrugen 63 bzw. 76 mg/dl 2 Tage vor der Geburt und waren ebenfalls eng mit dem Leber-Triglycerid unmittelbar nach der Geburt verbunden (r = -.50). Nach Tag 28 nach der Geburt gab es keine Unterschiede im Leber-Triglycerid zwischen den Behandlungen. Kühe, die vor der Geburt zwangsernährt wurden, neigten dazu, Milch mit einem höheren Fettanteil (4,22 vs. 3,88%) zu geben und mehr 3,5% FCM (46,1 vs. 41,7 kg/d) in den ersten 28 Tagen nach der Geburt zu produzieren.
Bertics et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.